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Die Hammer Tiertafel öffnet ihre Pforten.
Am 22. Januar öffnete zum ersten Mal die Hammer Tiertafel ihre Pforten. In den Räumlichkeiten der Hammer Tafel an der Friedrichstraße konnten Liebhaber und Halter eine Ration Futter für ihre Lieblinge erwerben.
Aus einer Menge von Futter und Sachspenden, Halsbänder für Hunde, Katzenbäume für Katzen, große Käfige für Nagetiere, konnten die Bedürftigen gezielt auswählen. Diese mussten an der Anmeldung eine Bescheinigung ihrer Bedürftigkeit vorliegen. Diese wurde katalogisiert, um den nächsten Einkauf bei der Anmeldung unkomplizierter gestalten zu können.
Bereits 1 h nach Öffnung hatten über 50 Besucher für einen Obolus von einem Euro für ihre Tiere Futter besorgt.
Eine große Anzahl von ehrenamtlichen Helfern unterstützten die bedürftigen Tierliebhaber in allen Belangen. Diese waren überrascht von dem großen Andrang, der damit gleichzeitig bestätigte, dass eineTafel für Tiere in Hamm dringend notwendig war. Einmal im Monat sollen nun die Tierliebhaber die Möglichkeit haben für ihre Tiere einkaufen zu können.
Eine tolle Sache für Mensch und Tier, die besonders darauf achten müssen über die Runden zu kommen.
Die Tiertafel Hamm wird auch am zweiten Hammer Hundetag am 18. Juni 2011 mit einem Stand vertreten sein.




Über Futterspenden würde sich das Team sehr freuen.
Die hammerhundefreunde wünschen den Mitarbeitern des Vereins bei ihrer Arbeit weiterhin viel Erfolg.
Zu Besuch im Tierasyl Hamm
Balou, Speedy, Flöckchen, Lissy und Ben sind nur einige von vielen Hunden, die ihr Leben lang oder kurzfristig im Tierasyl verbringen. Ausgesetzt misshandelt, beschlagnahmt. Hinter jedem Hundeblick, welcher den Besucher beim Betrachten durch die Gitterstäbe erreicht, liegt ein trauriges Schicksal.
Viele Leben schon Jahre hier und können aufgrund unterschiedlichster Verhaltensweisen nicht vermittelt werden. Dieses von den Menschen empfundene negative Verhalten hat sich so gefestigt, dass ihr Leben hier im Tierasyl  ein Ende finden wird.
Sie kamen nie in den Genuss ein artgerechtes Hundeleben zu führen, geschweige denn in einer Familie als Freund zu leben.
Auf wenigen Quadratmetern tristen sie ihr Dasein. Wären da nicht die Helfer, die fast schon mit ihrer Tierliebe an die Grenzen gehen, und den Hunden versuchen mit ihrer Aufmerksamkeit ein bisschen Freude in den Alltag zu bringen. Da gibt es noch die Gassigeher, die fast täglich durch ihren ehrenamtlichen Einsatz den Hund ein wenig Freiheit schnüffeln lassen.
Es sind keine Luxusappartements, in denen die Hunde leben. Im Gegenteil. Es gibt Boxen, die den Besucher erschaudern lassen.
Dunkel und schmal, mit Einsicht von oben durch ein Gitter, ausgestattet mit einfacher Schlafbox und Futterstelle. Der Hund hat durch einen schmalen Ausgang die Möglichkeit in ein kleines vergittertes Arial nach draußen zu gelangen. Die Boxen werden ständig gesäubert und auch sauber gehalten, aber Gemütlichkeit und Wärme sind sehr sehr weit entfernt. Es liegt bei Leibe nicht an den Helfern des Tierasyls, aber wo die Stadt keine finanziellen Mittel bewilligt, ist auch eine Grundlage der Besserung nicht vorhanden und kann nicht vorhanden sein.
Klar hat sich aber auch im Laufe der letzten Jahre etwas gebessert.
Der Anbau zeigt sich mit seinen etwas größeren Boxen freundlicher, aber letztendlich entsteht der Eindruck dass diese Freundlichkeit nur dem Besucher gegenüber vermittelt wird, etwas fürs Auge, in Form von Pflanzen und etwas Helligkeit die durch die Decke strömt. Für die Hunde dagegen hat sich nicht viel geändert. Allein die Katzen werden in Zukunft in den Genuss größerer Räumlichkeiten kommen, die im Eingangsbereich entstanden sind.
Einige Hunde haben aber auch Glück. Sie können vermittelt werden. Aber da ihnen ein weiterer Schicksalsschlag erspart werden soll, wird sehr genau überprüft, in welche Hände er kommt.
Erfahrungen müssen einfach misstrauisch machen. Es reicht kein Mitleid, keine Gefühlsregung auf einen treuen Blick. Dies sind keine ausreichenden Kriterien, um mit einem Hund zusammenzuleben. Es gehört mehr dazu. Auch die Erfahrung der Vermittler abschätzen zu können, in welche Hände der Hund gelangt. Da ist zum Beispiel der kleine hübsche Dackel, dessen Besitzer verstorben ist und seitdem auf ein neues Zuhause wartet. Da ist Camilla, eine tolle fünfmonatiger alte Mischlingshündin. Sie wurde heute noch abgeholt. Da ist dieser wundervolle kleine junge ängstliche Boxer, niemand weiß, wo er herkommt. Und noch ein beschlagnahmter Boxer. Er wurde sichergestellt wie ein Auto und darf momentan nicht vermittelt werden.
Da sind die niedlichen vielen kleine Rassehunde, die allesamt wegen schlechter Haltung den Weg hier ins Tier Asyl gefunden haben.
Ein dalmatinerartiger Mischlingshund, freundlich und lieb, der versucht ständig an Futter zu gelangen um sich die Verzweiflung von der Seele zu fressen. Da sind zwei sogenannte Kampfhunde, auch sie müssen sich ihrem Schicksal beugen.
Ich verlasse das Tierasyl mit gemischten Gefühlen. Eine traurige Stimmung ist in mir, vermischt mit Hilflosigkeit und Wut, aber auch getragen von der Hoffnung mit vielen Tierliebhabern gemeinsam, das den Hunden Gewünschte zu verwirklichen.
Das Foto zeigt eine Übergabe eines Teils des Erlöses vom 1.Hammer Hundetag in Form einer Futterspende an das Tierasyl in Hamm
Zu Besuch in der Hundepension Hundeparadies „Ahseblick"
Ich war schon sehr gespannt als ich mich auf den Weg in die Hunde -Pension „Hundeparadies" in Welver-Dinker machte. Ein Paradies ganz in der Nähe, und das noch für Hunde, das konnte ich mir kaum vorstellen. Aber der Reihe nach.
Ein gemütlich einladendes aussehendes Haus deutete keinesfalls auf eine Reihe hier untergebrachter Hunde hin. Kein Laut drang heraus. Nach der freundlichen Begrüßung durch die Inhaberin Frau Peters ging es auf das hinter dem Gebäude liegende Grundstück.
Ich brauchte einen Moment um mir Überblick zu verschaffen, abgelenkt durch zwei freundliche Hunde die mich herzlich willkommen hießen. Ich hatte das Gefühl in die Unendlichkeit zu blicken, da ich das Ende des Auslaufes nur erahnen konnte. 120 m waren es bis zur angrenzenden Ahse. Ein 3000 m² großes Wohlgefühlparadies. Ich war beeindruckt und fasziniert. Dann kamen sie. Die Fellnasen wurden aus dem Haus gelassen und stürmten freudig auf mich zu. So dachte ich. Aber sie rasten an mir vorbei, nahmen ihre Spielwiese in Besitz. Erst dann wurde ich neugierig beäugt, beschnuppert und schließlich konnte ich auch meine Streicheleinheiten  anbringen.
Eine entspannte Atmosphäre, die nicht erst jetzt eintrat, sondern anscheinend hier immer vorhanden ist. Die Atmosphäre wurde mir bestätigt, indem ich die Hunde beobachtete. Ein freundliches Mit-  und Untereinander gepaart mit einem Kommunikationsverständnis zu Frau Peters, der „Pensionswirtin".
Dann kamen mir Gedanken, warum fühlen sich die Hunde hier so wohl? Die große Spielwiese ist sicherlich nicht der einzige Grund und nicht das alleinige Hundeparadies.
Auf dem Gelände ist kein einziger Zwinger zu entdecken, außer der für die Meerschweinchen, die von den Hunden stundenlang beobachtet werden. Es gibt zwei abgetrennte Bereiche, die dazu dienen dem Neuankömmling Gelegenheit zu geben sich mit den anderen anzufreunden. Dies passiert in der Regel sehr schnell.
Nein, alle Hunde leben und wohnen gemeinsam mit der Familie Peters in einem Haus. In der Regel bewohnen je zwei Hunde ein Zimmer. Ich war versucht  anzuklopfen und mir die Schuhe abzutreten als ich die Zimmer betrat. Parkettfußboden, Kamin, Hundesofas und verschieden große Körbchen für die vierbeinigen Gäste. Ein gemeinsames Wohnzimmer zum Wohlfühlen mit allem was das Hundeherz begehrt. Eine große überdachte Außenterrasse mit vielen Sitz- und Liegemöglichkeiten für die Hunde laden nicht nur den Hundefreund zum Verweilen ein.
Ich stelle mir wieder eine Frage. Wie kann ein Mensch diese Aufgabe verkraften und auch leisten?
Man kann es oder  kann es nicht, man macht es oder macht es nicht! Die Antwort von Frau Peters. Gleichzeitig drückt ihre Antwort eine riesige Portion Hundeliebe und Verständnis aus. Und verrückt muss man auch sein. Ein herrliches Verrücktsein belohnt von der Dankbarkeit und dem Wohlbefinden der hier im Hundeparadies untergebrachten Hunde. Und Achtung und Anerkennung von Hundehaltern, die aus verschiedensten Gründen immer hier ihre Hunde in gute Hände geben.
Wenn Sie vorübergehend für Ihren Vierbeiner ein liebevolles Quartier suchen, setzen Sie sich mit Frau Peters , Hundeparadies „Ahseblick" in Verbindung. Klicken Sie einfach auf den Button, auch um mehr auf ihrer Webseite zu erfahren.


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Zu Besuch in der mobilen Hundeschule Ahlen
Als ich zum ersten Mal von einer mobilen Hundeschule hörte, musste ich spontan an den Begriff Nachhilfe denken. Wenn es in der Schule in einigen Fächern nicht läuft, kommt die Nachhilfe ins Haus. So abwegig ist dieser Vergleich also nicht. Um etwas über die Mobile Hundeschule Ahlen zu erfahren, machte ich mich auf den Weg nach Dolberg. Meine Hündin Janka begleitete mich.
Freundlich wurden wir empfangen, durch die Chefin und den „Angestellten Dr. Pepper".
Dr. Pepper ist der liebevolle braune Labrador der Familie Steinke. Seit fast vier Jahren ein treuer Begleiter und Therapiehund.
Er steht im Mittelpunkt der verschiedenen Aufgabenbereiche wenn es um dieArbeit der Mobilen Hundeschule geht. Einerseits ist er Lernobjekt und gibt seine natürlichen Verhaltensweisen über den Menschen, Therapeut, weiter, andererseits ist er aber auch nur Hund und darf es sein, wie alle anderen auch. Hunde mit unterschiedlichsten auftretenden Schwierigkeiten sind Zielgruppe der mobilen Hundeschule. Ein wesentlicher Faktor dieser Arbeit ist, dass mit dem schwierigen Hund in heimischer Umgebung gearbeitet wird und die unterschiedlichsten Problematiken gelöst werden.
Die Einflussnahme der Frau Steinke ist hier also wesentlich intimer und sicherer. Auch für den Halter spielt dies eine wesentliche Rolle. Im vertrauten Miteinander schildert dieser wesentlich offener seine Problematik mit dem eigenen Hund. Auf dieser Vertrauensbasis lässt sich wunderbar arbeiten, Erfolge stellen sich wesentlich schneller ein. Hinzu kommen die genauen Beobachtungen mit- und untereinander. Besonders dann, wenn Dr. Pepper mit einbezogen wird, um unter anderem soziale Kontaktschwierigkeiten zu beheben. Das intensive Gespräch über Lösungsmöglichkeiten mit praktischen Übungen ist prägender, als der übliche Besuch in einer Hundeschule. Dies haben mittlerweile schon viele Hundefreunde erfahren dürfen.


Übrigens, beide Hunde, sowohl Dr. Pepper als auch Redaktionshündin Janka, mochten sich vom ersten Augenblick an und spielten während unseres Gespräches miteinander im Garten. Dieser Anblick bestärkte mich im Gefühl in dieser mobilen Hundeschule gut aufgenommen, und beachtet zu werden.


Wenn sich jetzt neugierig geworden sind, und etwas mehr über die Mobile Hundeschule Ahlen erfahren möchten, dann schauen Sie mal unter der Seite http://www.hundeschule-ahlen.de/ys.html nach.


Zu Besuch im Hundesalon "Picobello" in Welver


Ich hatte die Gelegenheit in einem Hundesalon dabeizusein. Ich wollte einmal sehen, wie es dort so zu geht, ein bisschen Frisörluft schnuppern, die Atmosphäre genießen, und natürlich das "Opfer „ beobachten. Also machte ich mich auf den Weg. Ein bisschen aufgeregt war ich schon, sollte dies doch tatsächlich mein erster Besuch beim Hundefriseur sein. Man lernt nie aus, sondern immer etwas Neues hinzu.
Ich wurde schon erwartet und freundlich begrüßt von der Chefin und vom Frauchen von Maggy, der zehnjährigen Bobtailhündin. Sie sollte heute nun Haare lassen. Ich sah mich um, versetzte mich in einen Hund und spürte sofort die hier herrschende angstfreie Athmosphäre. Ich befand mich nicht in einem Salon mit den modernsten HightTecgeräten und hochglänzenden keimfreien Wand- und Bodenfliesen, sondern in einem bäuerlich angehauchten Raum, mit ganz viel Gemütlichkeit.
Maggy hatte, bevor sie an den Galgen gehängt wurde, genügend Zeit, obwohl sie schon öfters da war, sich einzugewöhnen. Ach ja, der Galgen, ein ähnlich aussehendes Gerät, nichts Schreckliches, sondern eine bequeme Vorrichtung, seitlich des "Behandlungstisches".
Für den Hund eine Sicherheit dort am Halsband angebracht zu werden. So kann er nicht vom Tisch rutschen oder springen, und der Frisör hat beide Hände zum Arbeiten frei.
Und dann geht`s los. Mit geübten Griffen kommt die Unterwolle raus, und ich ahne schon, da wird was runter kommen. Maggy ist die Ruhe selbst.
Ich habe den Eindruck, sie genießt das. Natürlich trägt auch das Beisein von Frauchen dazu bei. Bearbeitet wird das Fell vom Schwanzende bis fast zur Nasenspitze. Die empfindlichen Ohren sind auch dran. Ich bekomme Angst, dass etwas schief geht, aber jeder Schnitt sitz geübt, das spüren die Hündin und auch ich. Das haben schon Hunderte Hunde gespürt, alle sind an der Wand als Foto angebracht. Ich habe das Gefühl, alle schauen zu.
Dann wird es elektrisch, der Rasierer kommt zum Einsatz. Das Fell verlässt den Hund und fällt unter den Tisch. Ich sehe, wie der Hund sich nach und nach verändert. Er wird dünner und jünger, so scheint es mir. Und immer noch steht Maggy wie eine 1 auf dem Tisch.
Wir Menschen unterhalten uns, über dies und jenes, wie es beim Frisör so üblich ist. Und immer wird der Hund mit einbezogen, als spürendes Lebewesen.
Die Schere erledigt den Rest. Fell an Pfoten und Läufen werden gekonnt entfernt. Gleichzeitig findet eine Kontrolle hinsichtlich von Veränderungen der Haut statt. Es ist nichts zu entdecken. Gott sei Dank. Dann geht es noch in das Badebecken. Es scheint, das Maggy nun zum Nackthund geworden ist, aber sieht nur durch das nasse übrig gebliebene Fell so aus. Das Shamponieren genießt sie natürlich. Komisch, ich muß daran denken, dass ich als Kind nie so gründlich gewaschen worden bin, obwohl ich immer sauber war.
Dann geht es zurück auf den Tisch, der Föhn und die Bürste kommen zum Einsatz. Maggy läßt es sich gefallen, schwächelt jetzt aber ein wenig und setzt sich einen Moment. Immerhin ist die Dame schon 10 Jahre alt. Alle Achtung! Auch wenn sie jetzt um viele Jahre jünger aussieht. Sie hat es geschafft, ein wenig noch nachschneiden, das war`s. Ein Leckerchen zur Belohnung. Sie wird sicherlich gerne wiederkommen. 90 Minuten sind wie im Flug vorbei. Ich habe sie intensiv erlebt, halb als Hund, halb als Mensch. Ich gehe nur halbherzig, möchte gerne wieder kommen.
Das war alles PICOBELLO!




Wenn Sie etwas mehr über den freundlichen Hundesalon erfahren wollen, klicken Sie einfach oben auf das Bild der Eingangstür