Die Reportage

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Zu Besuch in der Hundepension Hundeparadies „Ahseblick"
Ich war schon sehr gespannt als ich mich auf den Weg in die Hunde -Pension „Hundeparadies" in Welver-Dinker machte. Ein Paradies ganz in der Nähe, und das noch für Hunde, das konnte ich mir kaum vorstellen. Aber der Reihe nach.
Ein gemütlich einladendes aussehendes Haus deutete keinesfalls auf eine Reihe hier untergebrachter Hunde hin. Kein Laut drang heraus. Nach der freundlichen Begrüßung durch die Inhaberin Frau Peters ging es auf das hinter dem Gebäude liegende Grundstück.
Ich brauchte einen Moment um mir Überblick zu verschaffen, abgelenkt durch zwei freundliche Hunde die mich herzlich willkommen hießen. Ich hatte das Gefühl in die Unendlichkeit zu blicken, da ich das Ende des Auslaufes nur erahnen konnte. 120 m waren es bis zur angrenzenden Ahse. Ein 3000 m² großes Wohlgefühlparadies. Ich war beeindruckt und fasziniert. Dann kamen sie. Die Fellnasen wurden aus dem Haus gelassen und stürmten freudig auf mich zu. So dachte ich. Aber sie rasten an mir vorbei, nahmen ihre Spielwiese in Besitz. Erst dann wurde ich neugierig beäugt, beschnuppert und schließlich konnte ich auch meine Streicheleinheiten  anbringen.
Eine entspannte Atmosphäre, die nicht erst jetzt eintrat, sondern anscheinend hier immer vorhanden ist. Die Atmosphäre wurde mir bestätigt, indem ich die Hunde beobachtete. Ein freundliches Mit-  und Untereinander gepaart mit einem Kommunikationsverständnis zu Frau Peters, der „Pensionswirtin".
Dann kamen mir Gedanken, warum fühlen sich die Hunde hier so wohl? Die große Spielwiese ist sicherlich nicht der einzige Grund und nicht das alleinige Hundeparadies.
Auf dem Gelände ist kein einziger Zwinger zu entdecken, außer der für die Meerschweinchen, die von den Hunden stundenlang beobachtet werden. Es gibt zwei abgetrennte Bereiche, die dazu dienen dem Neuankömmling Gelegenheit zu geben sich mit den anderen anzufreunden. Dies passiert in der Regel sehr schnell.
Nein, alle Hunde leben und wohnen gemeinsam mit der Familie Peters in einem Haus. In der Regel bewohnen je zwei Hunde ein Zimmer. Ich war versucht  anzuklopfen und mir die Schuhe abzutreten als ich die Zimmer betrat. Parkettfußboden, Kamin, Hundesofas und verschieden große Körbchen für die vierbeinigen Gäste. Ein gemeinsames Wohnzimmer zum Wohlfühlen mit allem was das Hundeherz begehrt. Eine große überdachte Außenterrasse mit vielen Sitz- und Liegemöglichkeiten für die Hunde laden nicht nur den Hundefreund zum Verweilen ein.
Ich stelle mir wieder eine Frage. Wie kann ein Mensch diese Aufgabe verkraften und auch leisten?
Man kann es oder  kann es nicht, man macht es oder macht es nicht! Die Antwort von Frau Peters. Gleichzeitig drückt ihre Antwort eine riesige Portion Hundeliebe und Verständnis aus. Und verrückt muss man auch sein. Ein herrliches Verrücktsein belohnt von der Dankbarkeit und dem Wohlbefinden der hier im Hundeparadies untergebrachten Hunde. Und Achtung und Anerkennung von Hundehaltern, die aus verschiedensten Gründen immer hier ihre Hunde in gute Hände geben.
Wenn Sie vorübergehend für Ihren Vierbeiner ein liebevolles Quartier suchen, setzen Sie sich mit Frau Peters , Hundeparadies „Ahseblick" in Verbindung. Klicken Sie einfach auf den Button, auch um mehr auf ihrer Webseite zu erfahren.


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Zu Besuch in der mobilen Hundeschule Ahlen
Als ich zum ersten Mal von einer mobilen Hundeschule hörte, musste ich spontan an den Begriff Nachhilfe denken. Wenn es in der Schule in einigen Fächern nicht läuft, kommt die Nachhilfe ins Haus. So abwegig ist dieser Vergleich also nicht. Um etwas über die Mobile Hundeschule Ahlen zu erfahren, machte ich mich auf den Weg nach Dolberg. Meine Hündin Janka begleitete mich.
Freundlich wurden wir empfangen, durch die Chefin und den „Angestellten Dr. Pepper".
Dr. Pepper ist der liebevolle braune Labrador der Familie Steinke. Seit fast vier Jahren ein treuer Begleiter und Therapiehund.
Er steht im Mittelpunkt der verschiedenen Aufgabenbereiche wenn es um dieArbeit der Mobilen Hundeschule geht. Einerseits ist er Lernobjekt und gibt seine natürlichen Verhaltensweisen über den Menschen, Therapeut, weiter, andererseits ist er aber auch nur Hund und darf es sein, wie alle anderen auch. Hunde mit unterschiedlichsten auftretenden Schwierigkeiten sind Zielgruppe der mobilen Hundeschule. Ein wesentlicher Faktor dieser Arbeit ist, dass mit dem schwierigen Hund in heimischer Umgebung gearbeitet wird und die unterschiedlichsten Problematiken gelöst werden.
Die Einflussnahme der Frau Steinke ist hier also wesentlich intimer und sicherer. Auch für den Halter spielt dies eine wesentliche Rolle. Im vertrauten Miteinander schildert dieser wesentlich offener seine Problematik mit dem eigenen Hund. Auf dieser Vertrauensbasis lässt sich wunderbar arbeiten, Erfolge stellen sich wesentlich schneller ein. Hinzu kommen die genauen Beobachtungen mit- und untereinander. Besonders dann, wenn Dr. Pepper mit einbezogen wird, um unter anderem soziale Kontaktschwierigkeiten zu beheben. Das intensive Gespräch über Lösungsmöglichkeiten mit praktischen Übungen ist prägender, als der übliche Besuch in einer Hundeschule. Dies haben mittlerweile schon viele Hundefreunde erfahren dürfen.


Übrigens, beide Hunde, sowohl Dr. Pepper als auch Redaktionshündin Janka, mochten sich vom ersten Augenblick an und spielten während unseres Gespräches miteinander im Garten. Dieser Anblick bestärkte mich im Gefühl in dieser mobilen Hundeschule gut aufgenommen, und beachtet zu werden.


Wenn sich jetzt neugierig geworden sind, und etwas mehr über die Mobile Hundeschule Ahlen erfahren möchten, dann schauen Sie mal unter der Seite http://www.hundeschule-ahlen.de/ys.html nach.


Zu Besuch im Hundesalon „Picobello" in Welver


Ich hatte die Gelegenheit in einem Hundesalon dabeizusein. Ich wollte einmal sehen, wie es dort so zu geht, ein bisschen Frisörluft schnuppern, die Atmosphäre genießen, und natürlich das "Opfer „ beobachten. Also machte ich mich auf den Weg. Ein bisschen aufgeregt war ich schon, sollte dies doch tatsächlich mein erster Besuch beim Hundefriseur sein. Man lernt nie aus, sondern immer etwas Neues hinzu.
Ich wurde schon erwartet und freundlich begrüßt von der Chefin und vom Frauchen von Maggy, der zehnjährigen Bobtailhündin. Sie sollte heute nun Haare lassen. Ich sah mich um, versetzte mich in einen Hund und spürte sofort die hier herrschende angstfreie Athmosphäre. Ich befand mich nicht in einem Salon mit den modernsten HightTecgeräten und hochglänzenden keimfreien Wand- und Bodenfliesen, sondern in einem bäuerlich angehauchten Raum, mit ganz viel Gemütlichkeit.
Maggy hatte, bevor sie an den Galgen gehängt wurde, genügend Zeit, obwohl sie schon öfters da war, sich einzugewöhnen. Ach ja, der Galgen, ein ähnlich aussehendes Gerät, nichts Schreckliches, sondern eine bequeme Vorrichtung, seitlich des „Behandlungstisches".
Für den Hund eine Sicherheit dort am Halsband angebracht zu werden. So kann er nicht vom Tisch rutschen oder springen, und der Frisör hat beide Hände zum Arbeiten frei.
Und dann geht`s los. Mit geübten Griffen kommt die Unterwolle raus, und ich ahne schon, da wird was runter kommen. Maggy ist die Ruhe selbst.
Ich habe den Eindruck, sie genießt das. Natürlich trägt auch das Beisein von Frauchen dazu bei. Bearbeitet wird das Fell vom Schwanzende bis fast zur Nasenspitze. Die empfindlichen Ohren sind auch dran. Ich bekomme Angst, dass etwas schief geht, aber jeder Schnitt sitz geübt, das spüren die Hündin und auch ich. Das haben schon Hunderte Hunde gespürt, alle sind an der Wand als Foto angebracht. Ich habe das Gefühl, alle schauen zu.
Dann wird es elektrisch, der Rasierer kommt zum Einsatz. Das Fell verlässt den Hund und fällt unter den Tisch. Ich sehe, wie der Hund sich nach und nach verändert. Er wird dünner und jünger, so scheint es mir. Und immer noch steht Maggy wie eine 1 auf dem Tisch.
Wir Menschen unterhalten uns, über dies und jenes, wie es beim Frisör so üblich ist. Und immer wird der Hund mit einbezogen, als spürendes Lebewesen.
Die Schere erledigt den Rest. Fell an Pfoten und Läufen werden gekonnt entfernt. Gleichzeitig findet eine Kontrolle hinsichtlich von Veränderungen der Haut statt. Es ist nichts zu entdecken. Gott sei Dank. Dann geht es noch in das Badebecken. Es scheint, das Maggy nun zum Nackthund geworden ist, aber sieht nur durch das nasse übrig gebliebene Fell so aus. Das Shamponieren genießt sie natürlich. Komisch, ich muß daran denken, dass ich als Kind nie so gründlich gewaschen worden bin, obwohl ich immer sauber war.
Dann geht es zurück auf den Tisch, der Föhn und die Bürste kommen zum Einsatz. Maggy läßt es sich gefallen, schwächelt jetzt aber ein wenig und setzt sich einen Moment. Immerhin ist die Dame schon 10 Jahre alt. Alle Achtung! Auch wenn sie jetzt um viele Jahre jünger aussieht. Sie hat es geschafft, ein wenig noch nachschneiden, das war`s. Ein Leckerchen zur Belohnung. Sie wird sicherlich gerne wiederkommen. 90 Minuten sind wie im Flug vorbei. Ich habe sie intensiv erlebt, halb als Hund, halb als Mensch. Ich gehe nur halbherzig, möchte gerne wieder kommen.
Das war alles PICOBELLO!




Wenn Sie etwas mehr über den freundlichen Hundesalon erfahren wollen, klicken Sie einfach oben auf das Bild der Eingangstür